
In den letzten Jahren ist die gesamte SEO-Welt aufgrund maßloser Überoptimierung völlig verrückt geworden. Daher fragt man sich, ob man nicht einfach den ganzen SEO-Kram vergessen und sich auf den guten alten Content mit purem Mehrwert konzentrieren sollte.
Das ist eine berechtigte Frage. Lass uns das mal Schritt für Schritt in geordnete Gedanken bringen.
Content statt Rankings erzwingen
Klassisches Bloggen hatte früher ein klares Ziel:
Dem Leser echten Mehrwert bieten. Tolle Zeiten.
Du landest auf einer Seite, erhältst einen wertvollen Tipp, nach dem du gesucht hast, und gehst wieder. Eventuell hinterlässt du ein "Like" und kommentierst, um dich zu bedanken.
Wirklich. Das waren wirklich die Goldzeiten des Internets.
Heute setzen viele Blogger und Affiliates auf einen anderen Ansatz. Sie produzieren mittelmäßige Inhalte und versuchen, diese mit Backlinks auf Top-Positionen zu pushen. Ein Armutszeugnis der großen SEO-Küche.
Das wirkt zunächst effizient. Content kostet Zeit, Backlinks lassen sich "beschaffen".
Was dabei oft unterschätzt wird:
Der Aufwand und das Risiko beim späteren Linkaufbau.
Schlechter Content gewinnt keine Rankings
Die Wahrheit ist simpel:
Schlechten Content auf gute Rankings zu bringen ist deutlich schwerer als hochwertigen.
Google bevorzugt Inhalte mit Mehrwert. Das wird mit jedem Update deutlicher. Andere Suchmaschinen verfahren genauso.
Wenn man organische Rankings aufbauen will, sollte man sich keinesfalls ausschließlich auf Google und andere Suchmaschinen konzentrieren. Das wird langfristig schiefgehen.
Es ist besser, sich auf seine Nutzer zu konzentrieren. Für wen erstellst du Inhalte, welche Inhalte mögen sie und wie kannst du die Inhalte zum Teil der Kundenakquise machen?
Das sind die Fragen, die man sich stellen sollte, um nicht irgendwann feststellen zu müssen, dass die Erstellung der gesamten Inhalte für Google zum Ruin geführt hat.
Deshalb stellt sich immer öfter die Frage:
Sollte man heute noch aktiv Backlinks aufbauen — oder sich ausschließlich auf guten Content konzentrieren?
Was Google wirklich will
Bevor wir auch nur ansatzweise überlegen, was Google von uns verlangt, sollten wir uns fragen: Welche Inhalte wollen meine Leser? Inhalte, die sie als wertvoll erachten. Das schafft Vertrauen, baut Verbindungen auf und führt zu mehr Kundenaufträgen.
Erst danach kommt Google...
Google ist eindeutig: Manueller Linkaufbau und Linktauschprogramme sind unerwünscht.
Offiziell empfiehlt Google, auf künstliche Backlinks zu verzichten. In der Praxis ignorieren das viele Webmaster.
Auch verständlich:
Wie soll man sonst die Konkurrenz schlagen?
Pure Inhaltserstellung statt manuellem Linkaufbau?
Der nachhaltigste Weg ist aus meiner Sicht klar:
Erstelle Inhalte, die freiwillig verlinkt und geteilt werden.
Wer hilfreiche, einzigartige Inhalte bietet, bekommt Backlinks automatisch. Ganz ohne Manipulation.
Das funktioniert allerdings nur, wenn der Content wirklich "empfehlenswert" ist.
Man sollte sich wirklich nur auf Inhalte konzentrieren, die den Lesern einen Nutzen bieten. Keine Inhalte, die rein dem monetären Zweck dienen.
Warum reine kommerzielle Inhalte nicht funktionieren
Früher habe ich selbst auf klassische Affiliate-Seiten gesetzt. Das waren statische Seiten, die sich auf den Verkauf von Produkten fokussierten. Die Besucher erhalten Informationen zu Produkten und können im besten Fall eine fundiertere Kaufentscheidung treffen.
Sie haben verkauft, aber sonst nichts.
- Keine Backlinks.
- Kaum organischer Traffic.
Warum auch?
Diese Seiten waren offensichtlich reine Geldmaschinen. Kein wirklicher Mehrwert. Kein Grund zum Verlinken. Jede Suchamshcine kan nanhand der Website erkennen, ob diese sich eher auf Verlauf oder auf Mehrwert orinitert.
Kommerziell starke Inhalte sind für die Leser oft kaum von Wert.
Auch für Google unattraktiv.
Wer sowohl die Leser als auch Google mit den Inhalten zufriedenstellen und gleichzeitig mit diesen Geld verdienen will, für den gibt es natürlich eine Lösung.
Content und Monetarisierung verbinden
Wer sowohl Inhalte erstellen als auch Geld damit verdienen möchte, was das Natürlichste der Welt ist, denn Zeit kostet Geld, kann einem einfachen Plan folgen, einem Leitfaden:
- Hochwertiger Content
- Natürliche Backlinks
- Attraktiv für Google
- Und trotzdem profitabel
Dieses Modell ist langfristig tragfähig. Es funktionierte vor Jahrzehnten und funktioniert heute genauso.
Mehrwert ist der Schlüssel
Wer dauerhaft Erfolg anstrebt, wie dieser Erfolg auch aussehen mag, muss Mehrwert schaffen. Und zwar auf der eigenen Website.
Das haben auch die Tausenden Content-Creator herausgefunden. Sie publizieren herausragende Inhalte in den sozialen Medien sowie auf Videoplattformen wie YouTube oder TikTok.
- Plattformen erstellen selbst keine Inhalte.
- Plattformen vermittelt Inhalte.
Einzigartige, nützliche Inhalte müssen gut ranken. Alles andere wäre gegen das Interesse der Nutzer.
Ranking spielt nicht nur bei Suchmaschinen, sondern auf jeder Plattform eine Rolle, auf der Inhalte um die Aufmerksamkeit der Nutzer konkurrieren.
Fazit
Manueller Linkaufbau war schon immer riskant. Daran hat sich nichts geändert.
Ja, man kann Rankings schnell pushen. Aber wie lange halten sie?
Wer langfristig sichtbar sein möchte, sollte auf den klassischen Linkaufbau verzichten. Besser ist es, zu bloggen, tolle Inhalte zu erstellen, die einen Mehrwert bieten, und Geduld zu haben, bis die Inhalte sich natürlich im Ranking verbessern.
Bloggen ist ideal für Einsteiger in die Website-Erstellung. Einfach einen guten Webhoster wählen, WordPress installieren und sich nur auf Inhalte für die Zielgruppe fokussieren.
- Kaum SEO-Wissen nötig.
- Fokus auf Inhalte.
- Traffic kommt über Google.
Und die Monetarisierung? Die kommt später, aber nachhaltig. Nicht alles auf einmal und auch nur, wenn die ersten Besucher auf der Seite sind.